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IN 6 SCHRITTEN ZU RICHTIG GUTEN SOCIAL MEDIA CAPTIONS

IN 6 SCHRITTEN ZU RICHTIG GUTEN SOCIAL MEDIA CAPTIONS

Wie kommuniziere ich auf Social Media? Diese Frage stellen sich viele Unternehmen. Kein Wunder: Es ist eine echte Herausforderung, die richtige Länge, den richtigen Stil und eine Sprache zu finden, die dann erst noch auf alle verschiedenen Plattformen passt. Wir möchten euch unsere Tipps für stimmige Captions auf Social Media geben.

Schritt 1: Prüfe, was überhaupt auf welche Plattform passt

Ja, für jede Plattform gibt es das perfekte Rezept, was die Captions betrifft. Auf Facebook und Instagram werden lange Beiträge belohnt *, während es sich auf Twitter und TikTok auszahlt, in wenigen Zeichen seine Botschaft auf den Punkt zu bringen. 

Egal, wie lange die Caption sein soll – wir raten, stets mit unserem Lieblingsprinzip zu starten: KISS – keep it short and stupid. Versucht, die Caption in drei Sätzen oder mit 40 bis 50 Wörtern zu schreiben, ob es nun ein neuer Blog, eine Sales-Aktion oder ein neuer Produktlaunch ist. Danach könnt ihr eure Beiträge flexibel auf die unterschiedlichen Plattformen anpassen, also ausbauen oder kürzen. 

Vergesst auch nicht, dass visuelle Elemente wie Videos und Infografiken dabei helfen können, komplizierte Inhalte zu verdichten und ihr so wiederum die Captions kürzer halten könnt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

* Kleiner Hinweis: Bei Instagram und Facebook werden lange Beiträge zwar gut gezeigt, die Captions werden aber automatisch gekürzt und sind nur mit einem Klick auf “Mehr” ersichtlich. Setzt also die wichtigsten Wörter und Infos innerhalb der ersten drei Sätze, damit die User neugierig werden und auf “Mehr” klicken.

Schritt 2: Lerne deine Zielgruppe kennen

Jede und jeder scheint auf mindestens einer Social-Media-Plattform unterwegs zu sein. Aber nicht jede und jeder gehört zu deiner Zielgruppe! Deswegen müsst ihr unbedingt recherchieren, wo sich eure Zielgruppe wann aufhält. Ein paar allgemeine Richtwerte sind:

  • Auf Instagram sind die meisten User zwischen 25 und 34 Jahre alt, der Frauenanteil ist etwas grösser. 
  • LinkedIn wird eher von Männern zwischen 25 und 34 Jahren genutzt. 
  • Gen Z Damen sind mehrheitlich auf TikTok unterwegs. 

Eure Zielgruppe wird jedoch mit diesen Richtwerten nicht abgedeckt sein. Falls ihr also noch keine Zielgruppenanalyse gemacht habt, dann ist jetzt höchste Zeit dafür! Stellt euch dafür folgende Fragen:

  • Wie alt sind meine User?
  • Wo wohnen sie?
  • Was arbeiten sie?
  • Was sind ihre Hobbies?
  • Welche Themen interessieren sie?
  • Wann sind sie online? Und wie: am Handy oder am Desktop?

Nach der Beantwortung dieser Fragen habt ihr euren Ideal Content Consumer geschaffen und könnt die Feinheiten für eure Posts ausarbeiten: Sind Emojis angebracht? Wird mehr oder weniger Text erwartet? Sind gewisse Hashtags besonders relevant?

Mann fotografiert Seven Magic Mountains
Ein Mann fotografiert die Seven Magic Mountains in Las Vegas. Welche Caption er wohl für seinen Social Media Post wählt? (c) Loren Bedeli / Edelweiss

Schritt 3: Kreiere einen Mehrwert

Geteilt hat jeder schon von uns. Aber auch die Speicherfunktion ist äusserst beliebt! Und wer einen Inhalt speichert oder teilt, der tut das, weil er darin einen Mehrwert für einen späteren Zeitpunkt sieht. Überlegt euch also, was ihr in eure Posts schreiben könnt, das eure Zielgruppen dazu animiert, entweder direkt zu interagieren (Freunde zu markieren oder den Beitrag zu teilen) oder den Post zu speichern. Geht dabei wieder von eurem Ideal Content Consumer aus: Was ist ihm wichtig? Welche Inhalte würde er ablegen wollen? Was würde er aus Überzeugung mit anderen teilen? 

Kleiner Tipp: Stellt auch Fragen an eure Community. Sie erzeugen mehr Interaktion und Posts mit viel Interaktion werden mehr Usern angezeigt.

Schritt 4: Füge einen CTA hinzu

Manche Marken haben Respekt davor, einen Call-to-Action in ihre Captions einzubauen, weil sie denken, dass dies aufdringlich ist. Dabei kann ein “CTA” eure Botschaft nochmals schärfen: Was möchtet ihr, dass der User tut? Sich zu einer Veranstaltung anmelden? An einem Quiz teilnehmen? Eine neue Produktlinie kaufen? 

Sehr wichtig: Der Call-to-Action muss nicht unbedingt eine kostenpflichtige Aktion sein. Es kann auch sein, dass ihr möchtet, dass der User ein Video anschaut oder an einem Gewinnspiel teilnimmt. Der einfachste Aufbau für einen Call-to-Action ist die Kombination “Frage” und “Handlungsaufforderung”, z.B. “Wie schreibe ich gute Social Media Captions? Hör jetzt diese Episode von StoryRadar!“ Auf keinen Fall solltet ihr mehrere CTAs kombinieren – die Botschaft muss immer klar sein!

Schritt 5: Taggen, Taggen Taggen

Hashtags und Location Tags sind die Suchmaschinen von Social Media. Über diese Keywords könnt ihr ganz neue Leute erreichen und eure Positionierung stärken. Deshalb ist es unerlässlich, dass ihr in all euren Posts Hashtags und Location Tags nutzt oder andere Nutzer markiert. Einige Beispiele für Nutzer können sein:

  • Kunden oder Gäste
  • Partner
  • Mitarbeitende
  • Mentoren und Vorbilder

So gebt ihr den markierten Usern die Möglichkeit, eure Inhalte zu teilen, was euch wiederum mehr Reichweite garantiert.

Pro Post könnt ihr bis zu 30 Hashtags einfügen, wir empfehlen euch aber nicht, das voll auszuschöpfen. Stattdessen könnt ihr experimentieren oder mit Hashtag-Ratingseiten passende Hashtags für eure Inhalte finden. Tipp: Schreibt eure Hashtags leserlich: Statt lange Wortketten in Kleinbuchstaben besser jedes Wort mit Grossbuchstaben beginnen, z.B. “#VideoOfTheDay”.

Schritt 6: Kontrolliere, was wie ankommt

Regelmässige Reportings sind unverzichtbar, wenn ihr eure Social Media Captions kontinuierlich optimieren wollt. So könnt ihr auch etwaige Experimente vergleichen: Habt ihr Posts an unterschiedlichen Tagen oder zu verschiedenen Zeiten abgesetzt? Oder Posts in verschiedenen Längen getestet? Dann könnt ihr jetzt kontrollieren, was besser performt hat und daraus Learnings für künftige Aktivitäten ziehen. Vergesst nicht: Social Media is social! Fragt gerne mal eure Follower, von welchen Inhalten sie gerne mehr sehen würden.

Diesen Blog gibt es auch in Audioform: Höre jetzt unseren Podcast StoryRadar.

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